Der Feuerwehr-Notruf
WO ist es passiert (Straße, Nummer)
WAS ist passiert? (Unfall, Feuer, usw.)
WIEVIELE Personen sind betroffen?
WELCHE Verletzungen?
WER ruft an? (Name des Anrufers)
WARTEN auf Rückfragen
Hier sehen Sie eine Auswahl der Einsätze aus dem Jahr 2011
Zimmerbrand
Flammen waren schon von außen zu sehen, als die ersten Kräfte am Einsatz eintrafen.
Ein Holzschrank war durch Überhitzung eines Fernsehers in Brand geraten und hatte innerhalb von wenigen Minuten die gesamte Wohnung mit Rauch gefüllt. Durch das perfekte taktische Vorgehen des Atemschutztrupps und der gezielte Einsatz des Überdrucklüfters wurde der Brand schnell gelöscht und größerer Schaden vermieden. Die FF Garmisch war mit 5 Fahrzeugen und 35 Mann ca. 1,5 Stunden im Einsatz.
Traktor umgestürzt!
Am Freitagnachmittag gegen 17:00 Uhr ging bei der FF-Garmisch ein Alarm ein, umgestürzter Traktor oberhalb der Kochelberg-Alm!
Anhand unserer Ortskenntnis war jedem klar, dass ist kein Standard Einsatz sonder auf Grund des sehr steilen und engen Weges ein eher schwieriger Einsatz. Zum Glück konnte sich der Fahrer selbst aus seinem mit Holz beladenem Fahrzeug retten und über Handy einen Notruf absetzen. Der leicht Verletzte Fahrer wurde durch die Bergwacht Garmisch-Partenkirchen und dem Christoph Murnau ins UKM geflogen. Die Bergung des Fahrzeugs samt Anhänger wurde anschließend durch die FF-Garmisch und zwei privaten Baggerunternehmern durchgeführt. Bei diesem Einsatz zeigte sich, wie wichtig extrem geländegängige Fahrzeuge bei der FF-Garmisch sind, mit dem WLF 82/1, dem Unimog 81/1 und dem MZF 11/1 (Sprinter Igelhaut) konnte die Bergung optimal durchgeführt werden. Die FF-Garmisch war mit 10 Mann für ca. 6 Stunden im Einsatz.
Dachstuhlbrand am alten Bowling Center
Zu einem Großeinsatz wurde die FF-Garmisch am Dienstagabend in die St.-Martin-Straße alarmiert.
Nach ersten Erkundungen war sofort klar, hier brennt der komplette Dachstuhl. Mit der DLK wurde sofort eine Brandbekämpfung durchgeführt, ebenso wurden zwei Atemschutztrupps im Innenangriff eingesetzt. Um eine Ausbreitung auf die angrenzenden Gebäude zu verhindern, wurde dann noch die FF-Partenkirchen alarmiert, die ebenfalls mit einem Löschzug anrückte.
Zum guten Glück befanden sich keine Personen im Gebäude und somit wurde auch niemand verletzt.
Quelle Text: Merkur Online, Fotos: Thomas Sehr
Großbrand Bauernhof
Am Freitag wurde die FF-Garmisch um 14:19 Uhr mit dem AB-Atemschutz in den Nachbarlandkreis alarmiert,
Am Freitag wurde die FF-Garmisch um 14:19 Uhr mit dem AB-Atemschutz in den Nachbarlandkreis alarmiert, wo ein Bauernhof und zwei weitere Häuser in Brand geraten waren.
Die FF-Garmisch rückte mit dem ELW und dem AB-Atemschutz sowie 5 Mann dorthin aus. Im Einsatz waren dort Feuerwehren aus 5 Landkreisen sowie die Flughafenfeuerwehr der Bundeswehr aus Altenstdt. Die FF-Garmisch war 5 Stunden im Einsatz.
Fotos: FF-Garmisch
Person in Aufzug
Wieder einmal mussten zwei Personen aus einem Aufzug gerettet werden.
Wieder einmal mussten zwei Personen aus einem Aufzug gerettet werden. Die Anlage war erst seit ein paar Tagen in Betrieb und hatte einen technischen Defekt. So musste die FF-Garmisch anrücken und die beiden Personen aus ihrer Zwangslage befreien.
Der Einsatz wurde mit 5 Helfern in einer halben Stunde abgearbeitet.
VU PKW überschlagen
PKW Überschlag, keine Personen eingeklemmt, war die Alarmmeldung um 07:26 Uhr.
PKW Überschlag, keine Personen eingeklemmt, war die Alarmmeldung um 07:26 Uhr. Als die Kammeraden der FF-Grainau und FF-Garmisch am Einsatz eintrafen waren auch schon alle Beteiligten vom BRK versorgt.
Die FF-Garmisch übernahm noch kurzzeitig die Straßensperrung konnte aber dann auch den Einsatz beenden. Der PKW wurde durch einen Abschleppunternehmer geborgen und abtransportiert.
Brand im Hightech-Unternehmen
„Das schmerzt uns“, sagt Geschäftsführer der Firma Langmatz. Er meint natürlich den immensen Sachschaden, den ein Feuer im Werk der Firma Langmatz in Garmisch-Partenkirchen am Mittwochmorgen angerichtet hat.
Das Feuer war gegen 6.50 Uhr in einer Werkstatt im ersten Obergeschoss ausgebrochen. Aus dem Arbeitsraum drang schwarzer Rauch. Einsatzkräfte der Feuerwehr Garmisch, des Bayerischen Roten Kreuzes und des MKT kümmerten sich zunächst um die Evakuierung der Mitarbeiter. Zu der Zeit waren 23 Personen im Werk, vor allem in der Fertigung sowie vereinzelt in Büros. Zum Glück aber hielt sich niemand in der betroffenen Werkstatt auf. So wurde auch niemand verletzt. Die Feuerwehren Partenkirchen und Grainau standen vor Ort in Bereitschaft.
Mit schwerem Atemschutz drangen die Feuerwehrmänner zu der Maschine vor und löschten das Feuer. Die Brandursache müssen nun Experten der Polizei ermitteln. Die Feuerwehr Garmisch belüftete mit zwei Überdruckbelüftern den Raum, der innerhalb von wenigen Minuten dann auch Rauchfrei war. Andere Teile wurden dank des Einsatzes eines Rauchschutzvorhanges nicht beschädigt.
Quelle Text: Merkur Online
Fotos: Thoms Sehr
Starke Rauchentwicklung
Starke Rauchentwicklung in einem alten Bauernhaus mit Landwirtschaftsteil, Personen und Tiere in Gefahr! So lautete die Meldung bei unserer Alarmierung.
Auf Grund dieser besonderen Örtlichkeit wurde bei der FF-Garmisch Vollalarm ausgelöst, die unmittelbar angebauten Häuser und die Tatsache, dass es sich um sehr alte zum Teil aus Holz gebaute Häuser handelt war dieser Alarm auch gerechtfertigt.
Bei Eintreffen der ersten Kräfte war dicker schwarzer Rauch im Erdgeschoss sichtbar der aus den Fenstern kam.
Sofort war ein Atemschutztrupp mit einem C-Rohr durchs Fenster zur Brandbekämpfung vorgegangen und konnte mit Schaum den Brand innerhalb von Minuten löschen. Der bereits in Stellung gebrachte Überdrucklüfter hatte in kürzester Zeit den Raum rauchfrei. Ein weiterer Atemschutztrupp suchte noch das Gebäude nach Personen ab und konnte Entwarnung geben. Auch bei den Tieren im Stall bestand zu keiner Zeit Gefahr durch Rauch oder Feuer. Die FF-Garmisch war mit 31 Mann und einem Löschzug sowie dem AB-Brand für ca. 1 Stunde im Einsatz.
Unsanfte Landung
Mit Hilfe der Drehleiter musste eine 21-jährige Gleitschirmfliegerin von einer 15 Meter hohen Fichte befreit werden.
Plötzlich aufkommender Fallwind hat einer Gleitschirmfliegerin aus Oberhausen bei Weilheim am Montagnachmittag zu schaffen gemacht. Die 21-Jährige, die offenbar am Wank gestartet war, verlor die Kontrolle über ihr Fluggerät und landete unsanft bei Hammersbach in einer Fichte. Nach Auskunft der Polizei hatte die junge Frau allerdings Glück im Unglück, nur wenige Meter weiter wäre sie auf dem Boden aufgeprallt und hätte den Unfall nicht unbeschadet überstanden. Die Feuerwehr Garmisch wurde zur Unterstützung der Grainauer Kameraden mit der DLK alarmiert, um die Pilotin aus ihrem luftigen Gefängniss zu befreien, das auch innerhalb kürzester Zeit geschehen war. Was sich in dem unwegsamen Gelände etwas schwieriger gestaltete, war die Bergung des Schirmes.
Die FF-Garmisch war mit der DLK und drei Mann ca. 3 Stunden im Einsatz.
Quelle Text: Merkur Online, Foto Thomas Sehr / FFG
Waldbrand
Farchant - Der Rauch ist schon von weitem zu sehen: Die Freiwilligen Feuerwehren aus der Umgebung kämpften gegen einen Waldbrand bei Farchant.
Aus einem Kinderspiel, ein bisschen mit Feuer zu zündeln, bitterer Ernst geworden. Zwei Buben und ein Mädchen haben einen Waldbrand und damit einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Die Flammen fraßen sich sehr schnell durch eine Fläche von 3000 Quadratmetern Sträuchern und Gestrüpp, auch einige Bäume fielen ihnen zum Opfer. Dennoch schafften es die 150 Rettungskräfte, in kurzer Zeit Herr der Lage zu werden.
Um 13.16 Uhr war die Meldung in der Integrierten Leitstelle eingegangen, dass ein Waldstück in der Nähe des Farchanter Friedhofs in Flammen steht. Die Folge war eine Großalarmierung der Feuerwehren von Farchant, Garmisch, Partenkirchen, Mittenwald, Grainau, Oberau und Murnau, des Rettungsdienstes und der Bergwacht. Die FF-Garmisch war mit 4 Fahrzeugen und 15 Mann ca. 2 Stunden im Einsatz.
Quelle: Foto: Thomas Sehr, Text: Münchner Merkur
Schwerer Unfall: BMW stürzt in die Loisach
Ein Österreicher und seine Frau haben aufmerksame Schutzengel: Sie überstanden einen schweren Unfall mit leichten Verletzungen. Ihr BMW landete demoliert in der Loisach.
Laut Polizei fuhr der Östrerreicher aus dem Bereich Reutte am Sonntag gegen 0.40 Uhr auf der B23 in Richtung Griesen. Vermutlich war er auf der glatten Straße zu schnell unterwegs. Auf dem „Steinernen Brückerl“ kam er ins Schleudern und verlor die Kontrolle über seinen BMW.Der Wagen rutschte nach links die Böschung hinunter, überschlug sich mehrfach und kam in der Loisach zum Liegen. Der Fahrer und seine Frau konnten sich selbst aus dem Auto befreien. Mit dem Rettungswagen wurden die beiden Leichtverletzten ins Klinikum Garmisch-Partenkirchen gefahren. Der BMW wurde mit dem Kranwagen von der Freiwilligen Feuerwehr Garmisch geborgen. Des weiteren waren im Einsatz der AB-Rüst, TLF 16/25 der ELW und ca. 25 Mann der FF-Garmisch, die Feuerwehr Grainau und die Wasserwacht Grainau.
Quelle Text: Münchner Merkur
Quelle Fotos: Thomas Sehr

