Der Feuerwehr-Notruf
WO ist es passiert (Straße, Nummer)
WAS ist passiert? (Unfall, Feuer, usw.)
WIEVIELE Personen sind betroffen?
WELCHE Verletzungen?
WER ruft an? (Name des Anrufers)
WARTEN auf Rückfragen
Atemschutz
Atemschutz bei der Feuerwehr Garmisch
Allgemein:
In den 50ger Jahren wurden die Feuerwehren mit schweren Atemschutz ausgerüstet. Auch die Feuerwehr Garmisch schaffte 1958 Atemschutzgeräte an.
Der Pressluftatmer bietet einen enormen Vorteil gegenüber den früher eingesetzten Gasmasken, die nicht für den Innenangriff bei Bränden in Wohnungen und Häusern verwendet werden konnten. Mit diesen Geräten kann der Brandherd gezielt bekämpft und größere Schäden durch Löschwasser vermieden werden.
War es früher nur unter äußerst schwierigen Umständen möglich die Rettung und Bergung von Personen vorzunehmen, so kann mit Atemschutzgeräten trotz starker Rauchentwicklung schnell und wirkungsvoll geholfen werden.
Hatte man anfangs die Geräte noch in den Schubkästen von Fahrzeugen untergebracht, so ist es jetzt möglich die Atemschutzgeräte während der Fahrt zur Einsatzstelle anzulegen, so dass der Feuerwehrmann einsatzbereit am Schadensort eintrifft. Dadurch wird wertvolle Zeit für die Personenrettung und Schadensbekämpfung gewonnen.
Um den Atemschutz der Feuerwehr Garmisch kümmern sich derzeit zwei Kameraden. Sie erledigen ihre Aufgaben, wie bei den meisten Freiwilligen Feuerwehren in ehrenamtlicher Tätigkeit. Der Tätigkeitsbereich umfasst unter anderem die Wartung und Prüfung von:
- 18 Pressluftatmer (Dräger- PA94, PSS90, Überdruck.)
- 3 Langzeit- Pressluftatmer (Dräger- PA94,PSS100, Überdruck)
- 45 Atemschutzmasken (Panorama Nova)
- 45 Pressluftflaschen (38 CFK, 7 Stahl)
- 7 Chemikalienschutzanzüge ( 3.Dräger TeamMaster pro, 4.Trellchem
Super )
der Feuerwehr Garmisch und zusätzlich in Zusammenarbeit mit dem hauptamtlichen Mitarbeiter des Atemschutzzentrum des Landkreises noch die 24 Geräte mit den dazu gehörigen Gerätschaften des AB- Atemschutz des Landkreises, der bei der Feuerwache Garmisch stationiert ist.
Alle anfallenden Arbeiten werden nach aktuellen Herstellerangaben in regelmäßigen Intervallen erledigt. Diese Arbeiten müssen auch protokolliert werden.
Ausbildung:
In regelmäßigen Abständen werden die Kameraden für den Einsatz mit Atemschutzgeräten geschult bzw. weiter ausgebildet.
Das Umfasst mindestens drei Übungen im Jahr:
- UVV Wiederholungsübung
- Einsatzübung bzw. einen Einsatz
- Belastungsübung (Atemschutzübungsstrecke)
- und für alle CSA- Träger noch eine Übung mit einem Chemikalienschutzanzug.

